In Zusammenarbeit mit dem Austrian Institute of Technology (AIT) und weiteren Partnern (Umweltbundesamt, TU Wien, AEE INTEC) hat die Energiewerkstatt eine Studie zu erneuerbaren Energiepotenzialen in Österreich bis 2030 und 2040 erarbeitet. Entsprechend ihrer Expertise brachte die Energiewerkstatt fundierte Analysen zu Windenergiepotenzialen ein: Bei konsequentem Ausbau könnte ein Zuwachs auf eine Jahresstromproduktion von 45 TWh realisiert werden.
Bei der Windkraft zeigt sich ein deutliches Ost-West-Gefälle: Während sich bestehende Anlagen auf den Osten konzentrieren, gibt es in Salzburg, Tirol und Vorarlberg bislang keine Windräder. Trotz topografischer Herausforderungen wäre ein gezielter Ausbau auch im Westen sinnvoll, um regionale Schwankungen auszugleichen und die Netzinfrastruktur zu entlasten.
Insgesamt zeigt die Studie ein beeindruckendes Bild: Auch Photovoltaik (bis zu 50 TWh), Wasserkraft (zusätzliche 10 TWh) sowie Geothermie, Luftwärme und Abwärme bieten erhebliche Ausbauchancen. Zum Vergleich: Im Jahr 2025 betrug Stromverbrauch in Österreich 66,8 TWh sowie 80,9 TWh bei Gas (Quelle: E-Control). Damit wird deutlich: Fossile Energieträger lassen sich durch eine nachhaltige Energiewende ersetzen – vorausgesetzt, es scheitert nicht an Umsetzung und Infrastruktur.
© Grafik: Energiewerkstatt
Quelle 2: https://gtif-austria.info/

