Risikoanalysen zur Eisbildung an Windkraftanlagen

R.ICE

Die Windkraftnutzung in Österreich ist aufgrund der klimatischen und geographischen Gegebenheiten mit den Herausforderungen von Eisbildung an Windkraftanlagen konfrontiert.

Unter meteorologischen Bedingungen wie gefrierendem Nebel oder Eisregen kann es zu einer Bildung von Eisanlagerungen an den Rotorblättern von Windkraftanlagen (WKA) kommen. Wenn sich dieses Eis von der Rotorblattoberfläche ablöst, können die so herabfallenden oder weggeschleuderten Eisfragmente ein Sicherheitsrisiko für die Umgebung darstellen. Die Vereisung von WKA ist aufgrund der klimatischen und geographischen Gegebenheiten an Österreichischen Windenergiestandorten und der hohen Besiedlungsdichte gerade in Österreich eine große Herausforderung, umso mehr, wenn man den für die Zukunft angestrebten Ausbau erneuerbarer Energie mitbedenkt.

Windatlas und Windpotentialstudie Österreich

AuWiPot

Mittels geo-statistischer und numerischer Modellierung wird vom gesamten Bundesgebiet ein Windatlas in einer Auflösung von 100 x 100 Meter Rasterflächen gerechnet. Die Ergebnisse dienen anschließend als Grundlage für die Abschätzung theoretisch maximal mobilisierbarer Windenergiepotentiale, wobei umfassende Aspekte der Windenergie mitberücksichtigt werden.

Neben den neu ermittelten Windkarten für verschiedene Höhen über Grund wird das Hauptergebnis ein Szenariengenerator für theoretsich maximal mobilisierbare Windpotenziale sein, welches dem Benutzer die individuelle Eingabe einzelner Parameter ermöglicht, um die Realisierbarkeit von Windkraftanlagen unter geänderten Rahmenbedingungen abschätzen zu können.